Markus Wach wurde im Februar 1987 in Gießen geboren. Mit 13 begann er Gitarre zu spielen und gelangte über diverse Saiteninstrumente schließlich zum E-Bass, der fortan gemeinsam mit dem Kontrabass sein Hauptinstrument werden sollte.. Ersten Unterricht am Kontrabass erhielt er mit 15 vom Gießener Jazz-Bassisten Georg Wolf. Hier lernte er die Grundlagen der Jazzmusik und entwickelte seine Liebe zur Improvisation. Zur Schulzeiten spielte er in der LiebigBand, der Schulbigband der Liebigschule in Gießen. Konzerte häuften sich und mit der Zeit kristallisierte sich heraus, dass der Lebensunterhalt mit Musik verdient werden sollte.. Nach ein paar Semestern des Studiums der Musikpädagogik in Gießen wurde klar, dass Pädagogik allein für ihn zu wenig musikalische Praxis enthielt. Der Entschluss Jazz-Kontrabass zu studieren war gefasst und er wechselte im Jahr 2009 an die Hochschule für Musik in Mainz, wo er sein Studium bei Henning Gailing begann. Gitarrenunterricht erhielt er vom Frankfurter Gitarristen Martin Lejeune. Ab 2011 hatte er Hauptfachunterricht beim bekannten Kontrabassisten Vitold Rek. Schon während des Studiums wuchs sein Interesse an freien und traditionellen Formen der Improvisation, fernab des Jazz. Die größte Inspiration bieten ihm hierbei die traditionelle arabische und israelische Musik. Diese Einflüsse sind deutlich in seiner Musik und den Thematiken seiner Projekte zu hören.

 

Seit Abschluss des Studiums ist Markus Wach als Live-Musiker und Instrumentallehrer tätig. Er veröffentlichte gemeinsam mit Bands verschiedenster Stilistiken CDs und ist konzertant vermehrt mit der Gießener Folk-Pop Band "Lavender", seinen eigenen Projekten "Mala Isbuschka" und "KaosOrkester" sowie dem Frankfurter "Max Clouth Clan" unterwegs. Immer wieder kann man ihn auch mit dem Pianisten Lukas Ruschitzka hören und dem gemeinsamen Kult-Trio "Zar Mongul" erleben.