Bereits als Jugendlicher sammelte Markus Erfahrungen in der authentischen Aufführung von mittelalterlicher Musik und Renaissancemusik. Diese Beschäftigung mit traditioneller Aufführungspraxis und authentischen Instrumenten des Mittelalters lies bereits erahnen, was später sein musikalischer Scherpunkt werden sollte. Im Kontrabass fand er schließlich ein Instrument, mit dem es Ihm möglich war, sich musikalisch in verschiedensten Richtungen auszudrücken. Mit dem Studium der Jazz- und Popularmusik in Mainz vertiefte er seine musikalische Beziehung zum Instrument. Immer fasziniert und angetrieben davon, neue Musikkulturen kennen zu lernen, bezieht er die traditionellen Musikstile des Nahen Ostens und Zentralasiens in seine Projekte und Kompositionen mit ein.

Neben dem Bass ist auch eine stetig wachsende Zahl an exotischen Instrumenten Teil seiner musikalischen Forschung und bei vielen Konzerten oft zu sehen und zu hören. Musikalische Kollaborationen geht er vorwiegend mit Musikern und Bands ein, die einen Schwerpunkt auf "Weltmusik" haben.

 

Das arabische Maqam- und das persische- Dastgah System beeinflussen sein musikalisches Schaffen grundlegend und werden von ihm sowohl auf dem Kontrabass als auch auf traditionellen Instrumenten angewendet.

 

Instrumente:

Kontrabass, Oud, Rubāb, Tanbur afghani, Azeri Tar, Shourangiz Setar, Kashgar Rawap, Balalaika, Domra, Komuz, Morin Khuur, Koboz, Psalterium, Sarangi, Mōsō-Biwa, Dothara